Die Séance

 

Vorbemerkung
Das Hexenbrett ist kein Spielzeug und gehört nicht in die Hände von Kindern!
Das Brett sollte nicht von einer einzelne Person alleine befragt werden.
Eine Sitzung mit 3 bis 5 Personen ist ideal.

Die Sitzung sollte von einer Person mit natürlicher Autorität und sozialer Kompetenz geleitet werden, die Erfahrung in der Befragung und Deutung von Orakeln hat und mit der Leitung von Sitzungen vertraut ist sowie mit unerwarteten Vorkommnissen souverän umgehen kann.

Die teilnehmenden Personen sollen physisch und psychisch in guter Verfassung sein, nicht unter übermäßigem körperlichen oder geistigen Stress stehen (Todesfälle, Krankheiten, Schwangerschaften, Trennungen, Kündigung etc.), weder vor einer Psychotherapie stehen, noch sich in einer befinden und auch nicht erst kürzlich eine beendet haben, nicht drogen-, tabletten- oder alkoholabhängig sein.

Sitzungen können zu jeder Tageszeit abgehalten werden, finden wegen der Ruhe aber meist in den Abend- und Nachtstunden statt.
Die Dauer einer Befragung sollte zwischen 15 und 45 Minuten liegen.

Folgende Vorgehensweise ist neben vielen eine mögliche.
 

 

Der Raum
Der Raum ist abgedunkelt, ruhig und frei von Störungen und störenden Nebengeräuschen.
Ein Tisch mit Sitzgelegenheiten in entsprechender Anzahl steht bereit.
Das Hexenbrett liegt in der Mitte des Tisches.
Die Planchette ruht auf einem von Zeichen und Worten freien Platz des Brettes.
An jedem Sitzplatz liegt ein Notizblock mit Stift bereit.
Je nach Geschmack Kerzenbeleuchtung und/oder Räucherwerk.
 

 

Die Regeln
Es wird nur verhalten kommuniziert, Rauchen und Trinken haben während der Sitzung zu unterbleiben.

Absprachen jedweder Art sind nicht gestattet.
Es verbieten sich Fragen nach dem Schicksal anwesender wie nicht anwesender Personen, z.B. Todeszeitpunkten, Unfälle, Krankheiten oder Namen zukünftiger Partner. Fragen nach Belanglosigkeiten (welches Wetter haben wir am Wochenende) oder Testfragen (wo war ich gestern Mittag) erübrigen sich ebenfalls.
Jeder Teilnehmer sollte vorab darüber nachgedacht haben, welche Fragen es Wert sind beantwortet zu werden.

Die Sitzung wird ab- bzw. unterbrochen, wenn die Planchette wirr und ziellos über das Brett fährt, sich die Atmosphäre als überwiegend negativ einstellt oder Personen unsicher werden (nervöses Lachen) oder stören (Schwätzen).
Solche Personen sollten gebeten werden den Raum zu verlassen.
Es wird ebenfalls unterbrochen, wenn eine Person den Kontakt zur Planchette verliert.
Nach erfolglosem Start sollte die Befragung nach 10 bis 15 Minuten der Ruhe und Sammlung erneut begonnen werden. Nach 3-maligem missglücktem Anlauf ist das Vorhaben als gescheitert anzusehen und aufzugeben oder zu vertagen.
Die Sitzung sollte nicht zu lange dauern, ca. 1 bis 1,5 Stunden.
 

 

Der Ablauf
Die Plätze werden eingenommen. Die Leitende Person befindet sich etwas abseits des Tisches. Sofern noch nicht bei allen bekannt, erklärt Sie zuerst die Regeln und den Ablauf der Sitzung (wichtig für Neulinge).
Es wird bestimmt, ob die Spitze der Planchette als Zeiger fungiert oder der Kreisausschnitt zur Auswahl dienen soll. Ersatzweise kann auch ein umgestülptes Glas in entsprechender Größe als Planchette dienen.

Die Personen am Tisch notieren nun ihre Fragen. Jede Frage separat auf einen Zettel. Um eine kurze Antwort zu erhalten, sollten die Fragen möglichst präzise gestellt werden. Die leitende Person sammelt die Zettel ein, sichtet die Fragen, ordnet sie nach Relevanz und sortiert Dubletten aus.
Zur Wahrung der Disziplin und um Debattieren am Brett zu vermeiden sind Zusatz- und Nachfragen während der Sitzung nur der Leitende Person erlaubt.

Jede/r am Tisch legt nun einen oder zwei Finger, auf die Planchette. Kreisausschnitt bzw. Zeigespitze müssen dabei frei bleiben.
Die leitende Person stellt nun die erste Frage.
Die Planchette beginnt sich langsam suchend, dann immer zielstrebiger zu bewegen und kommt über einzelnen Buchstaben, Zahlen oder Worten zum Stehen, die von der leitenden Person in der exakten Reihenfolge notiert werden.
Nur Zeichen oder Worte, über denen die Planchette eindeutig (1 bis 2 Sekunden) zum Stillstand kommt werden berücksichtigt. Sofort wird damit begonnen Worte zu finden und Bedeutungen herauszulesen. Ist ein Wort oder eine Bedeutung gefunden, dienen alle im Folgenden angefahrenen Buchstaben oder Zahlen der Erlangung eines neuen Wortes bzw. einer neuen Bedeutung. Dies alles muss im Flusse des Geschehens passieren, denn nicht immer fährt die Planchette langsam oder legt eine Pause ein.
Es hängt weitgehend von der geschickten, nicht zu starren Fragestellung sowie einer kreativen Interpretation der sich ergebenden Buchstaben- und Zahlenreihen ab, ob sich relevante Erkenntnisse finden lassen.

Das Ende einer Sitzung kündigt die Planchette meist damit an, dass sie mehr und mehr in Richtung der Worte DANKE oder ENDE hin tendiert oder diese Worte bildet.
Hinweis: Beim Versuch der Wortbildung sollten auch andere Sprachen als Deutsch in Betracht gezogen werden: Englisch, Französisch, Spanisch etc. oder schwieriger: Latein und Esperanto. Hier sind am Eden der Sitzung Wörterbücher bei der Nachbereitung sehr hilfreich.

Für Beginner/innen empfehlen wir das Hexenbrett Starter-Set.
Lesen Sie bitte auch die häufig gestellten Fragen oder
besuchen Sie das Ouija-Forum, die Community rund ums Hexenbrett.
Einen wissenschaftlichen Denk- und Erklärungsansatz finden Sie in der WIKIPEDIA-Enzyklopädie.
 

 

 

Irrtum und Änderung vorbehalten.

Haftungsausschluss
Die Eigenschaften esoterischer Artikel sind nicht gerichtsverwertbar zu beweisen. Eine Haftung aufgrund des Fehlens einer zugesicherten Eigenschaften wird von uns ausgeschlossen. Weiterhin werden Ansprüche hinsichtlich Personen- und Vermögensschäden, entgangener Gewinne sowie Schadensersatzansprüche wegen Nichterfüllung ausgeschlossen.


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